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Berichte

Görings setzen sich als einer der Favoriten im Endspiel durch

IMG 4582Das Endspiel des 40. Vater und Sohn-Turniers konnten die Gäste Markus und Marlon Göring aus Frankfurt bei ihrer neunten Teilnahme gegen die Vorjahressieger Reiner und Tim Dettloff zum zweiten Mal für sich entscheiden. Genau genommen bei ihrer gemeinsamen siebten Teilnahme, denn in den beiden letzten Jahren hatte Marlons Opa den Ersatzmann gespielt und im Familiendoppel ausgeholfen.
Die hochklassige Paarung verlief äußerst knapp und wurde erst nach 7:6 und 5:7 im dritten Satz im Match-Tie-Break mit 10:7 entschieden.
Rund 200 Zuschauer verfolgten das unterhaltsame und hochklassige Endspiel, welches erstmals aufgrund der drohenden Dunkelheit im Match-Tiebreak entschieden werden musste. Das Spiel um den dritten Platz konnten die sechsfachen Turniersieger Dieter und Carlo Bückmann mit 6:2 und 6:2 gegen Christian und Justus Drees dann für sich behaupten.
Während der Pokal des A-Finals also nach Frankfurt ging, wurde der Pokal im B-Finale nach Hamburg „entführt“. Jens und Lasse Güllich setzen sich im Finale gegen Ernst und Philipp Mackel durch. Für die Lokalmatadoren Mackel war es im fünften Endspiel die vierte Niederlage in Serie.

Nach einem Jubiläumsturnier ist es aber auch üblich, Bilanz zu ziehen.
Für das Wochenende selbst lässt sich festhalten, dass das Wetter eigentlich gar nicht anders geht als sonnig und warm, das gehört einfach so dazu zu den positiven Rahmenbedingungen. Das Jubiläumsturnier hatte viel Tennisprominenz aus Münster und viel ehemalige Turnierteilnehmer angelockt, so dass man überall schüttelnde Hände, Umarmungen und lachende Gesichter sah: die Tennisfamilie traf sich zum jährlichen Wiedersehen. Grund für das Kommen ist natürlich das hohe Niveau, welches einige Paare zeigen sowie die entspannte, freundschaftliche Atmosphäre, die auf der gesamten Anlage zu spüren ist. Das Bewirtungsteam rund um Maria trägt seinen Teil zu dieser guten Stimmung und Zufriedenheit bei – allen ein großes Kompliment dafür.
Doch wo wir gerade bei Komplimenten sind, dieses gilt natürlich einer Person im Besonderen: Henning Bösenberg. Als Vater der Veranstaltung und Turnierleitung ist er Garant für die netten Familiengäste in Wolbeck, da er auch die Auswahl der Familiendoppel trifft und sehr drauf achtet, dass Neue sich in das familienfreundliche Ambiente auch entsprechend einbringen, ansonsten bleibt die Einladung fürs nächste Jahr aus.
Das schätzen alle an diesem Turnier, wie sehr zeigte sich in der spontanen Rede von Sieger Markus Göhring, der das Wochenende perfekt umschrieb: „Es gibt viele schöne Tennisturniere. Es gibt viele schöne Tennisturniere, die perfekt organisiert sind. Und es gibt das Vater - Sohn - Turnier. Hätte ich 1979 als 15 - Jähriger gewusst, wie schön es hier ist, ich hätte bei meinem Vater so lange gequengelt, bis wir hierhergekommen wären“, sagte der Frankfurter.

Nach 40 Jahren muss man auch eine Gesamtbilanz ziehen. Henning Bösenberg hatte kurz vor dem Turnier den 27. maligen Teilnehmer Guido Lehmköster, der schon als Kind mit seinem Vater sowie in den letzten Jahren mit seinem Sohn beim Turnier zu den Stammgästen zählt, gebeten, aus seiner Sicht, seine Erfahrungen zu diesem Turnier zu abzugeben.
Und Guido brachte es auf den Punkt: nicht ein ständig höheres Preisgeld, digitale Perfektionierung oder steigendes Medieninteresse halten das Turnier am Leben, es ist die Einfachheit gepaart mit der familiären Atmosphäre, die genau dazu beiträgt, dass es um ehrliche Werte, Wohlfühlcharakter und die Freude auf ein Treffen von alten Bekannten auf der wunderschönen Anlage des TC 66 Wolbeck kommt. Bleibt zu hoffen, dass die nächsten Jahre entsprechend verlaufen, auf der Tafel der Sieger wäre auf jeden Fall noch für 10 Jahre Platz!

Den Schluss des tollen Tages beendete die Preisziehung der Tombola, die der Vorsitzende Henning Reincke moderierte, nachdem er es sich nicht nehmen ließ, sich bei Henning Bösenberg für die Durchführung des weit über die Grenzen Münsters bekannten Turniers mit einem Blumenstrauß zu bedanken.

Bilder zum Turnier finder ihr hier!IMG 4511

Alle (hier Dieter und Carlo Bückmann) helfen engagiert mit, diesmal bei der sehr aufwendigen Platzvorbereitung, egal ob als 6-facher Turniersieger oder Einsteiger

 

 

 

 

 

 

 

 

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Alle Finalteilnehmer der A- und B-Runde nach der Siegerehrung!

 

Vater-Sohn Turnierbeschreibung

Informationen zum Vater-Sohn-Turnier

Das Vater-Sohn-Turnier findet im Jahr 2019 am 28. und 29. September statt.

Wir freuen uns über jede sympathische Vater-und-Sohn-Paarung, die mitspielen möchte.

Aus zeitlichen Gründen müssen wir das Teilnehmerfeld beschränken.

Die Paare, die bereits teilgenommen haben, bekommen von uns eine Einladung und werden ins Feld aufgenommen.

Neue Paare kommen auf eine Warteliste. Bisher ist es aber fast immer gelungen, alle Neuanmeldungen zu berücksichtigen.

Der interessante Charakter des Turniers liegt in den völlig unterschiedlichen Spielstärken innerhalb der Vater-Sohn-Paarungen: Von 'ähnlicher' bis hin zu 'erheblich unterschiedlicher' ist in der Regel 'alles dabei', was den Turnierverlauf ziemlich unkalkulierbar macht.

Gespielt werden eine Haupt- und eine Trostrunde, so dass jede Paarung mindestens zwei Spiele hat.

Das Turnier beginnt samstags um 11:00 Uhr.

Sonntags finden die Halbfinals sowie die Endspiele in der Haupt- und Trostrunde und das Spiel um Platz 3 statt.

Eine Tombola mit wertvollen Preisen bildet mit der Siegerehrung am Sonntagnachmittag einen tollen Abschluss.

Siegerehrung 2008

Tombola

 

 

 

 

 

 

 

Bei Interesse schickt einfach eine Mail mit folgenden Daten:

Name, Vornamen, jeweils Alter und Spielstärke, Adresse und Telefonnummer.

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Wir freuen uns auf eure Anfrage

38. Vater-Sohn Turnier

Es hat schon fast magische Anziehungskraft, dieses Turnier der besonderen Art, das Vater-Sohn-Turnier in Wolbeck. Wer einmal mitgespielt hat, möchte unbedingt wiederkommen. „Es war einfach toll, wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr!“, ist die wohl häufigste Aussage der Teilnehmer und das schon seit vielen, vielen Jahren.
Bei einigen dauert das Wiederkommen halt etwas länger, wie bei Mike Lömke, dessen Vater nach 1992 nicht mehr spielen konnte und Mike erst 24 Jahre später mit seinem Sohn Jannis wieder startete. Nur 10 Jahre brauchte Rekordsieger Mark Bußmann sein Versprechen „ Ich komme wieder!“ einzulösen. Nach 20 Teilnahmen und 10 Siegen mit Papa Herbert, ist nun Sohn Moritz sein neuer Partner. Ohne jede Pause, allerdings gezwungenermaßen, wechselte Titelverteidiger Marcus Göring den Partner. Als Marcus im letzten Jahr mit Sohn Marlon in Wolbeck war, erreichte die beiden die Nachricht, dass Marlon ein Stipendium in den USA bekommen hatte. Am Tag darauf gewannen die beiden das Turnier zum ersten Mal und Marcus hatte genau ein Jahr Zeit die Teilnahme 2016 zu planen. Nicht am Turnier teilzunehmen war ausgeschlossen - einzige Option: Papa muss mit! Fakt ist allerdings, Papa Heinz wurde 8o Jahre alt und hatte noch nie intensiv gespielt. Die Fitness reicht, Technik und Taktik kriegen wir hin, entschied Marcus. Zum 80sten bekam Papa von ihm 80 Trainingseinheiten geschenkt und siehe da, 46 reichten aus, um das Halbfinale in der Trostrunde zu erreichen! Papa Heinz bezeichnete dieses Ergebnis als Höhepunkt seiner Tennislaufbahn. Bis heute, denn auch er freut sich schon darauf im nächsten Jahr seinen Enkel vertreten zu dürfen. Wir sind sehr gespannt, wie sich die noch ausstehenden 36 Trainerstunden auf das Ergebnis im nächsten Jahr auswirken werden. Marcus jedenfalls wird es sehr genießen, denn wie er mit einem leichten Lächeln verriet „Die Teilnahme als Sohn ist finanziell wesentlich günstiger!“
mark u. moritz bumann"Natürlich kommt es immer wieder mal vor, dass entweder Vater oder Sohn verhindert sind. Das hat aber den Vorteil, dass immer neue Paare in die Vater-Sohn-Turnier-Familie aufgenommen werden können", erklärt Turnierleiter Henning Bösenberg. Außergewöhnlich allerdings ist es, (oder bei diesem Turnier eigentlich nicht) dass viele, die nicht spielen können, es sich nicht nehmen lassen wenigstens als Zuschauer dabei zu sein.
Erhard Gerwing vermasselte die Verletzung seines Sohns Thomas die 28. Teilnahme. Michael Koderisch die unmittelbar bevorstehende Geburt seines Enkels die 10. Auch Manfred Richter und Reiner Dettloff waren leider ohne Sohn, Ernst Mackel war zwar mit Sohn Philipp da, aber leider selber verletzt. Und dann ist da noch Hubert Weste, ab 1979, der Erstauflage des Turniers, ist er dabei! 23 Mal spielte er mit, danach wurde er zum treusten Zuschauer und ist jedes Jahr auf der Anlage.
Ganz offensichtlich geht von diesem Turnier tatsächlich eine magische Anziehungskraft aus!
Selbstverständlich wurde auch Tennis gespielt. Nicht anders als erwartet spielten sich die 5-fachen Sieger und hohen Favoriten Carlo und Dieter Bückmann sicher ins Halbfinale. Doch etwas überraschend dort ihre Gegner Mikhail und Lucas Smirnov. Speziell Lucas steigerte sich extrem von Spiel zu Spiel und war lertzten Endes der Garant für das Erreichen des Halbfinales. In der unteren Hälfte gab es keine klaren Favoriten. Leichte Vorteile hatte Henning Bösenberg bei Michael und Tobias Preckeler ausgemacht und wurde durch deren Erreichen des Halbfinales bestätigt. Ihre Gegenüber, Wolfgang und Jan Overhues, profitierten von der Aufgabe ihrer Gegner. Auch im Halbfinale wurden die Bückmanns ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Smirnovs leisteten zwar erheblichen Widerstand auf technisch sehr hohem Niveau, mussten aber beim 3:6, 4:6 die Überlegenheit der Bückmanns anerkennen, die mit ihrer 11. Finalteilnahme in Folge einen neuen, unglaublichen Rekord aufstellten! Im zweiten Halbfinale drehten die Prekelers nun richtig auf und erreichten mit einem glatten 6:0, 6:3 bei ihrer 5. Teilnahme zum ersten Mal das Finale.
In der Trostrunde kam es dann zu einer für dieses Turnier typischen Begegnung. Hardy und Sandor Wulf gegen Heinz und Marcus Göring. Sandor 11, Heinz 81 Jahre alt. Für Sandor sprach eigentlich seine Erfahrung, denn er war schon zum zweiten Mal dabei, für Heinz jedoch war es die Premiere. Riesenvorteil für Heinz, er hatte den Titelverteidiger an seiner Seite, was dann auch den Ausschlag gab. Dominiert wurde die Trostrunde von zwei Paaren, die beide zum ersten Mal dabei waren. „Tief im Westen“ die Heimat von Gerold und Tim Hachenberger, „hoch im Norden!“ die von Jens und Mika Güllich, die den Siegeszug der Görings im Halbfinale stoppen konnten. Der Wanderpokal für den Trostrundensieger ging nach einem knappen 6:4, 6:4 an die Hachenbachers und steht nun für ein Jahr in Bochum, der für den Finalisten in Hamburg.
Nach einem klaren 6:2, 6:3 gegen Wolfgang und Jan Overhues im Spiel um den dritten Platz lagen sich Mikhail und Lucas Smirnov in den Armen.“ Es ist toll hier diesen Pokal zu gewinnen, aber viel wichtiger, wir haben uns auf der Siegertafel verewigt!“
vater-sohn 2016 sonntag0051Der Riesenrespekt, im Finale den 11-fachen Finalisten und 5-maligen Siegern gegenüber zu stehen, verleitete Michael Preckeler den Turnierleiter zu fragen „Können wir nicht im Dunklen spielen?“   Im Gegenteil! Strahlender Sonnenschein und eine beeindruckende Kulisse erwartete die Finalisten auf dem Centercourt. Schon im ersten Satz zeigten die Preckelers, dass sie durchaus in der Lage waren mitzuhalten. Ein einziges Break sicherte den Bückmanns das 6:3. Doch dann plötzlich Satzbälle im zweiten Satz für die Preckelers  bei eigenem Aufschlag! Tobias schlug knallhart und platziert auf. Nun aber zeigte Carlo, dass er mit Abstand der beste Tennisspieler des Turniers ist. Mit all seiner Klasse spielte er sein bestes Tennis und erzwang den Tiebreak. Auch hier noch einmal eine kritische Situation. Noch einmal war Carlo zur Stelle und sicherte den Titelgewinn. Wie so oft bei diesem Turnier standen 4 strahlende Finalisten auf dem Platz. Michael und Tobias glücklich, das Finale erreicht und ein tolles Spiel geliefert zu haben, vor allem aber auf der Siegertafel verewigt zu sein, Dieter und Carlo natürlich glücklich über den 6. Sieg.
Mit einer humorvollen aber auch sehr emotionalen Siegerehrung endete die 38. Auflage „traditionelles Treffen der Generationen“ kurz Vater-Sohn-Turnier.
Und dann?  Dann war er wieder da, der typische Satz:
„Es war einfach toll, wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!“

Bückmanns siegen zum 6. Mal

Die Ergebnisse vom Vater-Sohn 2016

 

 

Halbfinals

11.00

Spiel um Platz 3
B-Finale
14.00
  Endspiel

16.00
 

Sieger

2016

A-Runde            
bueckmann

Carlo
Bückmann
Dieter

6:3  6:4

Carlo
Bückmann
Dieter

6:3  7:6  

Pokal

 

       
smirnow

 

Lucas
Smirnov
Mikhail

 

Spiel um Platz 3 6:2  6:3    
             
preckler

Tobias
Preckeler
Michael

6:0  6.3 Tobias
Preckeler
Michael
:   2.
 

       
overhues

 

Jan
Overhues

Wolfgang

 

Spiel um Platz 3 4.      
             
B-Runde            
guellich Mika
Güllich
Jens
6:3  6:3 Mika
Güllich
Jens
2.    
 
         
goering

Marcus
Göring
Heinz

         
             
hachenberger Tim
Hachenberger
Gerold
6:2  Aufg. Tim
Hachenberger
Gerold
6:4  6:4  

Pokal

 

       
plischewski Fabian
Plischewski
Elias